Am 26. Juni 2026 war es so weit: Nach zweieinhalb Jahren berufsbegleitender Weiterbildung, zahlreichen Unterrichtsstunden und anspruchsvollen Prüfungen haben 16 Absolventinnen und Absolventen unseres Industriemeisterlehrgangs Metall in Frankenberg ihren erfolgreichen Abschluss gefeiert.
Zeugnisübergabe am 26. Juni 2026 in Schreufa: Die Absolventinnen und Absolventen des Industriemeisterlehrgangs Metall gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, IHK und Fachschule für Technik bei der feierlichen Abschlussveranstaltung. Foto: Gerhard Meiser
Im Rahmen einer Feierstunde in der Festscheune des Gasthauses „Zur Mühle“ in Schreufa wurden den Absolventinnen und Absolventen ihre Abschlusszeugnisse und Meisterbriefe überreicht. Unter den 16 erfolgreichen Teilnehmenden waren zwei Frauen. Alle Absolventinnen und Absolventen hatten zusätzlich auch die Ausbildereignungsprüfung erfolgreich absolviert.
Die Weiterbildung zum Geprüften Industriemeister Metall (IHK) verlangt den Teilnehmenden neben ihrer beruflichen Tätigkeit ein hohes Maß an Engagement, Disziplin und Durchhaltevermögen ab. Mit ihrem erfolgreichen Abschluss haben sie sich fachlich und persönlich auf weiterführende Aufgaben und Führungsverantwortung in Unternehmen vorbereitet.
Anerkennung aus Politik, Wirtschaft und Bildung
Erster Kreisbeigeordneter Karl-Friedrich Frese würdigte die Leistung der Absolventinnen und Absolventen und hob die Bedeutung qualifizierter Führungskräfte für die Unternehmen und die gesamte Region hervor. Der Meisterbrief stehe dabei nicht nur für fachliche Qualifikation, sondern auch für die Fähigkeit, Verantwortung für Menschen, Prozesse und Qualität zu übernehmen.
Die Glückwünsche der Stadt Frankenberg und von Bürgermeisterin Barbara Eckes überbrachte der Erste Stadtrat Thomas Rampe. Auch Klaus Lötzerich, Leiter der Hans-Viessmann-Schule in Frankenberg, gratulierte den neuen Industriemeistern zu ihrem erfolgreichen Abschluss.
Einen besonderen Impuls aus der betrieblichen Praxis gab Uwe Siebott, Head of Operations bei EWIKON. In seinem Festvortrag sprach er über die Anforderungen an zukünftige Führungskräfte. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere Verlässlichkeit, Vertrauen und Klarheit in der Führung.
Meisterbriefe als sichtbarer Abschluss einer intensiven Zeit
Die Abschlusszeugnisse und die eingerahmten Meisterbriefe wurden durch die beiden Kursverantwortlichen Kurt Naumann und Henning Schwarz überreicht. Unterstützt wurden sie dabei von Dr. Thomas Fölsch von der IHK Kassel-Marburg, Rüdiger Krahe, Schulleiter der Fachschule für Technik Kassel, sowie Dieter Kocab, Vorsitzender des IHK-Prüfungsausschusses.
Ein besonderer Dank galt auch den Dozentinnen und Dozenten, die die Teilnehmenden während der zweieinhalbjährigen Weiterbildung begleitet und auf die Prüfungen vorbereitet hatten.
Die Altersspanne des erfolgreichen Jahrgangs zeigt zugleich, wie unterschiedlich die beruflichen Wege in der Aufstiegsfortbildung sein können: Der jüngste neue Industriemeister Metall war 23 Jahre alt, der älteste 55 Jahre.
Für die Fachschule für Technik Kassel e. V. ist der erfolgreiche Abschluss des Lehrgangs zugleich ein schönes Beispiel dafür, welche Bedeutung berufsbegleitende Aufstiegsfortbildung für Fachkräfte und Unternehmen in Nordhessen hat. Sie eröffnet erfahrenen Fachkräften neue berufliche Perspektiven und unterstützt Unternehmen dabei, qualifizierte Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen weiterzuentwickeln.
Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Erfolg!















